Empfehlungen/Artikel

  • Gewinnfreibetrag - Wohnbauanleihen

    Natürliche Personen und Gesellschafter von Personengesellschaften (OG, KG etc.) mit betrieblichen Einkünften (Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb, selbständige Arbeit) können bekanntlich einen Gewinnfreibetrag in Höhe von 13% des Jahresgewinnes in Anspruch nehmen. Für Gewinne bis € 30.000.—steht der Gewinnfreibetrag mit maximal € 3.900.—als Grundfreibetrag auch ohne Investitionen zu. Wenn der Gewinn € 30.000.-- übersteigt , kann überdies ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag (seit 2013 gestaffelt bis maximal € 45.350.--) geltend gemacht werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass begünstigte Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens (z.B. Büroeinrichtung, Computer, Lastkraftwagen etc.) oder bestimmte Wertpapiere angeschafft werden. Hinsichtlich dieser Wertpapiere lag ab 2014 insofern eine Einschränkung vor, als lediglich in Wohnbauanleihen investiert werden durfte. Diese Einschränkung war mit drei Jahren befristet und ist am 31.12.2016 ausgelaufen.
    Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2016 enden, kann daher auch wieder in andere Wertpapiere gemäß § 14 Abs. 7 Z. 4 EStG , die unter Umständen ertragreicher sind als Wohnbauanleihen, investiert werden. Dabei handelt es sich um Bundesanleihen, Bankschuldverschreibungen, Obligationen, Optionsanleihen und bestimmte Investment- und Immobilienfonds.
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  • Handwerkerbonus ab 1. Juli 2014

    Für Arbeitsleistungen in Zusammenhang mit Renovierungs-, Erhaltungs- oder Modernisierungsarbeiten an einem im Inland gelegenen Wohnraum (Haus, Wohnung) wird ab 1. Juli 2014 eine staatliche Förderung in Höhe von 20% der förderbaren Kosten gewährt.
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  • Grunderwerbsteuer neu ab April 2014?

    Das Finanzministerium hat am 25. 3. 2014 einen Gesetzesentwurf zur Reparatur der vom VfGH im Erkenntnis vom 27. 11. 2012 als verfassungswidrig aufgehobenen Teile des Grunderwerbsteuergesetzes in Begutachtung verschickt.
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  • 20% Umsatzsteuer ab 1.1.2014 für pauschalierte landwirtschaftliche Pferdeeinstellbetriebe!

    Ab dem 01.01.2014 müssen auch pauschalierte Landwirte für das Einstellen von Reitpferden 20% Umsatzsteuer an das Finanzamt abliefern. Der pauschalierten Besteuerung unterliegen nur mehr der Verkauf von Pferden aus eigener Zucht und das Einstellen von Pferden, die nur für landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden (z.B. Holzrückung, Almbewirtschaftung).
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